Lernen Sie die Grundregeln der Hundesprache

Mittwoch, Oktober 12, 2011 14:01

Wenn Sie Ihren Hund schon einige Jahre haben, wissen Sie genau, wie er sich in bestimmten Situationen verhält und was er möchte. Aber was tun, wenn Sie einen Welpen zuhause haben oder der Hund erst kürzlich bei Ihnen eingezogen ist? Dann ist es hilfreich ein paar Grundregeln der Hundesprache zu kennen, damit Sie genau wissen, was Ihnen Ihr Liebling sagen will.

# 1: „Ich bin entspannt und ruhig“

Der Hund steht gerade. Die Bewegungen laufen harmonisch ab, seine Muskulatur ist nicht angespannt. Der Schwanz des Hundes hängt locker nach unten, er blickt aufmerksam und interessiert herum. Seine Ohren sind aufgerichtet, die Schnauze leicht offen, die Zunge ist bei dieser Haltung häufig sichtbar.

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#2: „Ich passe auf“

Der Hund steht gerade. Seine Muskulatur ist leicht angespannt. Der Schwanz des Hundes wedelt und ist waagerecht gestellt. Die Augen blicken aufmerksam umher. Der Kopf des Hundes ist aufrecht, die Ohren sind nach vorne gestreckt und seine Schnauze ist geschlossen.

 #3: „Ich spiele gerade“

Der Hund ist entspannt, bewegt sich schnell. Der Hund wedelt mit seinem Schwanz. Die Ohren sind nach aufgerichtet. Wenn er Sie auffordern möchte, mit ihm zu spielen, legt er sich kurz mit den Vorderpfoten auf den Boden, blickt sie meist (fast lachend) an und bellt Sie vielleicht sogar an. Dann springt er auf und läuft in eine andere Richtung.

#4: „Ich drohe Dir“

Der Hund duckt sich, seine Ohren hat er angelegt. Die Haare am Rücken und im Nacken sträuben sich. Ihr Hund zeigt die Zähne, indem er seine Mundwinkel nach hinten zieht. Der Hund hat seinen Schwanz zwischen die Beine eingezogen.

#5: „Ich habe Angst“

Der Hund duckt sich, er senkt den Kopf. Die Ohren hat er ganz flach am Kopf angelegt. Die Hinterbeine Ihres Vierbeiners sind eingeknickt. Der Schwanz des Hundes ist nach unten gelegt und wedelt eventuell ganz leicht. Sein Ausdruck ist ängstlich, er fürchtet sich.

#6: „Ich unterwerfe mich“

Bei dieser Grundregel liegt Ihr Hund auf dem Rücken und zeigt Bauch und Kehle. Er hat die Ohren angelegt und den Kopf seitlich gedreht. Er blickt sie nicht direkt an. Die Mundwinkel zieht er nach hinten und seinen Schwanz hat er zwischen die Hinterbeine eingezogen. Damit macht Ihr Hund deutlich, dass er keine Konfrontation eingehen will.

 

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