Ihr Hund ist ängstlich? 4 wertvolle Tipps die Ihnen helfen!

Freitag, August 12, 2011 9:09

Vielleicht kennen Sie das Verhalten von Ihrem Hund: Völlig unverhofft werden Personen und Autos auf der Straße angebellt. Kaum machen Sie den Staubsauger an, flüchtet Ihr Hund durch die ganze Wohnung. Zieht ein Gewitter auf, versteckt sich Ihr Liebling unter dem Bett. Bei jedem lauten Geräusch zuckt er zusammen und lässt sich nicht so gern von fremden Menschen streicheln.

Was also sollen Sie tun, wenn Ihr Vierbeiner ängstlich ist? Um besser auf ihn eingehen zu können, gilt es zuerst zu prüfen, was der Grund für seine Ängstlichkeit ist:

  • Handelt es sich um einen Hund aus dem Tierheim?
  • Wurde er geschlagen?
  • Wurde er ausgesetzt?
  • Ist es ein Tier aus dem Ausland und Sie kennen seine Vorgeschichte nicht?

Gehen Sie mit Ihrem Liebling äußerst sorgsam und liebevoll um. Jeder Hund reagiert bei Geräuschen anders.

Ängstlicher Hund - Hunde-Geheimnis.de

Lesen Sie hier wertvolle Tipps, um Ihrem Vierbeiner nach und nach die Angst zu nehmen:

Hundetipp # 1

Ignorieren Sie die Angst

Warum? Häufig belohnen Sie das ängstliche Verhalten Ihres Hundes – und Sie merken es wahrscheinlich noch nicht einmal. Kein Wunder, denn wenn sich Ihr Liebling erschrickt oder unangemessen reagiert, versuchen Sie ihn zu beruhigen. Indem Sie ihn aber in Angstsituationen streicheln und gut zureden, verstärken Sie nur noch seine Angst.

Besser: Ignorieren Sie die Angst Ihres Hundes. Umgehen Sie „Angstquellen“. Staubsaugen Sie, wenn der Hund schnell beim Nachbarn ist oder mit einem Familienmitglied Gassi geht. Und: Vergessen Sie nicht die Leckerli für Ihren Hund, wenn er sich in ängstlichen Situationen besonders gut verhält. Sprechen Sie ihm dann gut zu und streicheln Sie ihn ausgiebig.

 

Hundetipp # 2

Gewöhnen Sie den Hund an die Angstquelle

Wenn Ihr Hund Angst vor lauten Geräuschen wie Donner, Kindergeschrei, Staubsauger etc. hat, machen Sie Lärm! Natürlich nicht in höllischem Maße. Klappern Sie vielmehr immer wieder mal mit Besteck oder lassen Sie hin und wieder Ihren Schlüsselbund fallen. So gewöhnt sich ihr Vierbeiner eher an lautere Geräusche und empfindet sie nicht mehr als angsteinflößend.

 

Hundetipp # 3

Gewöhnen Sie den Hund an sich

Möglicherweise kennen Sie Ihren Liebling noch nicht lange – und er Sie auch nicht. Geben Sie ihm etwas Zeit, sich an Sie und die „neuen“ Lebensumstände zu gewöhnen. Kuscheln Sie viel mit ihm. So nehmen Sie Ihrem Vierbeiner die Angst vor unbekannten Geräuschen und Situationen; Ihr Hund entspannt sich und ist nicht mehr so nervös.

 

Hundetipp # 4

Stärken Sie Ihren Vierbeiner

Genau wie beim Menschen gilt auch für den Hund: Das Selbstvertrauen stärken, damit Ängste gar nicht erst entstehen können. Besuchen Sie zum Beispiel mit ihm eine Hundeschule oder gehen Sie mit einem „Lieblingshund“ öfter Gassi, so dass die beiden gemeinsam spielen können. Das ermutigt den Hund und nimmt ihm nach und nach seine Ängstlichkeit.

 

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