Hund und Kind? Perfekte Symbiose!

Montag, August 22, 2011 14:53

Hunde und Kinder - Vorteile bei der Erziehung auf Hunde-Geheimnis.deDass Haustiere generell einen positiven Einfluss auf die Entwicklung von Kindern haben, ist bekannt. Denn durch das Zusammenleben mit den Tieren profitieren Kinder auf sozialer, emotionaler und physischer Ebene.

Allerdings machen es sich die Eltern bei der Anschaffung des Haustiers oft schwer. Welches Tier ist am besten geeignet? Können wir es in der Wohnung oder im Haus beherbergen? Und ist unser Kind schon im richtigen Alter für ein Haustier… All diese Fragen machen die Entscheidung nicht leicht.

Aber: Ist die Entscheidung letztendlich gefallen und es darf ein Hund ins Familienleben einziehen wird es meist recht lebhaft. Schnell wird klar, dass der Hund einiges „ertragen“ muss, denn mit Kindern in der Familie ist allerhand los. Es ist immer jemand zum Spielen und Streicheln da, es wird getobt, gelaufen, gebellt und gerufen – und das macht einfach Riesenspaß.

 

Was genau lernen Kinder im Zusammenleben mit Hunden?

Doch der Spaß alleine ist kein Kriterium, sich einen Hund zuzulegen. Vielmehr lernen die Kinder durch das Zusammenleben mit dem Vierbeiner jede Menge. Sie lernen zum Beispiel, sich auf jemanden (das Haustier) einzulassen. Sie bauen dadurch ihre Ängste oder Hemmungen schneller ab, um mit dem Hund zu kommunizieren. Außerdem lernen Kinder, dass Hunde bestimmte Bedürfnisse wie Fressen oder Schlafen haben, was sich positiv auf das Sozialverhalten des Kindes auswirkt. Verantwortlich für den Hund zu sein, ihn zu erziehen und zu versorgen stärkt das Selbstbewusstsein des Kindes und fördert seine Entwicklung. Außerdem lernen Kinder, dass auch Hunde Grenzen haben und zum Beispiel beim Fressen nicht gestört werden wollen. All diese Verhaltensweisen führen dazu, dass Kinder eine immense Entwicklung durchlaufen, die angefüllt ist mit hoher Toleranz und Akzeptanz.

Außerdem lernen Kinder auf Gefühlsebene sich auszudrücken – und zwar auf verschiedene Weise. Schnell wird Kindern durch den Umgang mit Hunden klar: Sie können nicht nur sprechen, sondern durch viele weitere Arten, dem Hund ihre Gefühle oder Gedanken mitteilen. Außerdem erfahren Kinder beim Umgang mit Hunden, dass ihr Vierbeiner immer für ihn da ist. Das Kind braucht sich nie allein zu fühlen – der Hund ist immer an seiner Seite. Der Vierbeiner wird zum engsten Vertrauten des Kindes – er ist nie böse, freut sich immer und akzeptiert das Kind kompromisslos. Das tut jedem Kind gut und stärkt sein Selbstwertgefühl.

Ist der Raum (und auch die Zeit) für einen Hund vorhanden, dann gibt es kaum ein Argument gegen den Vierbeiner im Haus. Davon werden nicht nur die Eltern, sondern vor allem die Kinder profitieren – und zwar ein Leben lang!

 

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